Natürlich bekommen wir hier in Deutschland mit, wie die Corona-Krise die Wirtschaft negativ beeinflusst und sich auf den Handel auswirkt – aber wir sollten auch einmal über den Tellerrand hinausschauen, um zu sehen, dass es Handelspartner*innen in vielen anderen Ländern noch viel härter trifft.

© Fairtrade International

Handelspartner*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika bekommen die Auswirkungen der Krise beispielsweise besonders zu spüren. Neben den finanziellen Folgen von Produktions- und Verkaufsstops kommt hinzu, dass diese Handelspartner*innen mit keinerlei staatlicher Unterstützung rechnen können. Um genau diesen Menschen ihre Zukunft sichern zu können, wurde die Aktion #fairwertsteuer gegründet. Hierfür hat der Weltladen-Dachverband gemeinsam mit Partnern ein Fonds ins Leben gerufen, der besonders betroffene Handelspartner*innen in Zeiten der Krise unterstützt, indem die reduzierte Mehrwertsteuer nicht an ihre Kund*innen weitergeleitet wird, sondern für die Aktion #fairwertsteuer gesammelt wird – mehr als 130.000 Euro brachte diese Aktion bereits ein. Da die finanzielle Notlage jedoch so groß ist, werden Weltladen-Kund*innen dazu aufgerufen, diesen Fonds zu unterstützen. Einerseits gibt es die Möglichkeit zu spenden, andererseits zahlt sich ein Einkauf im Weltladen doppelt aus. Mit einem Einkauf sorgt ihr dafür, dass die Handelspartner*innen die Ware verkaufen können und gleichzeitig stärkt ihr den Fonds der Aktion #fairwertsteuer.
 

Nähere Informationen zu der Aktion und wo ihr spenden könnt, erfahrt ihr hier: https://www.weltladen.de/produkte-handelspartner/aktion-fairwertsteuer/